Müdigkeit ist eine der häufigsten Beschwerden beim Stillen und kein Grund zur Sorge. Dennoch: Müdigkeit kann sich auf Ihre Milchproduktion auswirken und wird zur Belastung, wenn sich Mütter sorgen, nicht ausreichend Milch für das Baby zu produzieren. Das kann sich wiederum auf die Milchproduktion auswirken und sich daraus ein Teufelskreis entwickeln. Leider führt Stress und Ermüdung in Verbindung mit anderen Stillproblemen, wie wunde Brustwarzen dazu, dass Frauen das Stillen vorzeitig abbrechen. Machen Sie sich keine Sorgen, es gibt Hilfe für müde, stillende Mütter!

Warum macht Stillen müde?

Viele Mütter sind müde, ob sie stillen oder nicht.  Wer wäre das auch nicht, bei den vielen schlaflosen Nächten und dem Gefühl der Überforderung, weil das Baby ständig Aufmerksamkeit braucht? Beim Stillen kommt aber noch eine weitere Komponenten ins Spiel, die Sie schläfrig macht – die Hormone. Wenn Sie Ihr Kind stillen, schüttet Ihr Körper das Hormon Oxytocin aus, das die Muskeln und Milchdrüsen Ihrer Brust dazu anregt, Milch abzugeben. Oxytocin ist auch das Hormon, das nach der Entbindung die Rückbildung der Gebärmutter unterstützt, den Blutverlust verhindert und den Heilungsprozess fördert. Es reduziert darüber hinaus Stress und senkt den Blutdruck. Gleichzeitig bewirkt Oxytocin, dass Sie sich so entspannt fühlen, dass Sie beim Stillen müde und schläfrig werden. Wenn Sie also beim Stillen einnicken, dann wissen Sie, dass das Oxytocin dafür verantwortlich ist!

Wie man die Schläfrigkeit beim Stillen überwindet

Versuchen Sie es mit diesen hilfreichen Tipps, um Müdigkeit nach der Geburt und während der Stillzeit zu überwinden:

Lassen Sie sich von Ihrem Partner/Ihrer Partnerin unterstützen. Ihr Partner/Ihre Partnerin kann Ihnen zwar das Stillen nicht abnehmen, aber das Baby zu Ihnen bringen, die Windel wechseln und dem Baby wieder beim Einschlafen helfen.

Schlafen Sie, wenn Ihr Baby schläft. Widerstehen Sie der Versuchung, schnell etwas Hausarbeit zu erledigen während Ihr Baby schläft und gönnen Sie sich selbst etwas Ruhe. Ein Mittagsschlaf kann sehr zu Ihrem Wohlbefinden beitragen. Und Sie haben es sich verdient!

Gehen Sie an die frische Luft und machen Sie Sport. Sie müssen nicht ins Fitnessstudio gehen oder für einen Marathon trainieren. Schon ein täglicher Spaziergang mit dem Baby hilft, sich weniger müde zu fühlen, sondern die Energiereserven aufzutanken.

Achten Sie auf Ihre Ernährung. Beim Stillen müssen Sie mehr Kalorien zu sich nehmen. Achten Sie dabei auf eine gesunde Ernährung. Eine ausgewogene Ernährung mit vielen Proteinen und weiteren Nährstoffen hilft Ihnen dabei, den Alltag mit dem Baby zu bewältigen und fördert die Milchproduktion.

Versuchen Sie es mit einem Nahrungsergänzungsmittel. Es gibt ein paar pfiffige Nahrungsergänzungsmittel, die speziell auf die Bedürfnisse während der Stillzeit abgestimmt sind und dazu beitragen die Milchproduktion zu fördern sowie Sie während der Stillzeit optimal mit Vitaminen zu versorgen. Multi-Mam LactaMax zum Beispiel trägt dazu bei Müdigkeit zu verringern, um Ihnen durch schwierigere Tage beim Stillen und Abstillen zu helfen.

Manchmal wird Müdigkeit auch durch einen Sekretstau in den Milchdrüsen ausgelöst. Dieser Milchstau wird als Mastitis bezeichnet und kann zu geschwollenen, entzündeten Brüste führen. Wenn Sie glauben, dass Mastitis oder eine andere Erkrankung Ihre Müdigkeit auslöst, kontaktieren Sie Ihren Arzt/Ihre Ärztin, um eine richtige Diagnose und optimale Behandlung zu erhalten.